Eine Mitarbeiter-App ist viel mehr als nur ein Kanal für interne Kommunikation – sehen!wutscher zeigt vor, wie Mitarbeiter:innenmotivation und -bindung damit nachhaltig gestärkt werden.
Vor einem halben Jahr führte sehen!wutscher, eines der führenden österreichischen Familienunternehmen im Bereich Augenoptik und Hörakustik, ihre LOLYO Mitarbeiter-App ein. Das Ziel: rund 120 Filialen und knapp 700 Mitarbeitende standortübergreifend zu verbinden – nicht mehr über E-Mail oder WhatsApp, sondern über eine zentrale, datenschutzkonforme Plattform. Wir haben mit Janin Hölzl, Teamleader HR, gesprochen: über digitale Nähe, die überraschenden Effekte der App und die Gründe, warum die aktive Nutzungsrate bereits bei über 90% liegt.
my!wutscher möchte keine:r mehr missen
Am Montag informiert alle ein zentraler Newsflash. Gibt es dringende Themen, landen sie bei allen, die informiert werden müssen, direkt per Push-Nachricht auf dem Tablet oder PC. Und operative oder private Themen? Die werden über eine eigene Custom Page in der App, die als „digitales Schwarzes Brett“ genutzt wird, für alle sichtbar gemacht. „Man spürt, dass sich unsere Interaktion im Team durch die aktive Nutzung unserer my!wutscher App optimiert hat“, bemerkt Janin Hölzl. Die Mitarbeiter-App lebe von diesen Inhalten, die nicht nur aus der Zentrale kommen. „Mittlerweile bekommen wir so viel Input von Kolleg:innen aus unseren Filialen, dass wir den Content immer zwei Wochen im Voraus planen können. Wir haben eine eigene my!wutscher Content Managerin, die unseren Alltag mit unterschiedlichen Highlights wie neue Mitarbeiter-Benefits, Witzen, Jubilare etc. erheitert. Im Hintergrund arbeiten wir stetig an der Weiterentwicklung unserer App – sei es in Hinblick auf Onboarding, E-Learning, Feature-Optimierungen und alles, was wir für die Zukunft planen.“
Intensiverer Austausch zwischen Filialen via Mitarbeiter-App
Die Gründe für die Entscheidung für eine Mitarbeiter-App waren vielfältig: So war der Informationsfluss oft einseitig, mit E-Mails, die von der Zentrale an alle versendet wurden und wenig Rückmeldung vom Team. „Jetzt erreichen wir endlich diejenigen, die wir erreichen wollen – und zwar direkt“, sagt Janin Hölzl. „Früher hat vielleicht eine:r von 10 Usern unsere E-Mail gelesen. Heute wissen alle Bescheid, egal, ob sie am Computer sitzen oder mit dem Tablet arbeiten.“ Überraschend war auch, dass die Filialen über die App von selbst aktiv miteinander in Kontakt treten: Geht zum Beispiel ein Produkt in einer Filiale aus, fragt man einfach über die App, welche Filiale das Produkt vorrätig hat und liefern könnte.
Größere Sichtbarkeit für gemeinsame Projekte
„Besonders überraschend ist, dass sich Mitarbeitende über die App privat vernetzen und sogar gemeinsame Projekte starten“, so Hölzl. Ein Beispiel geht besonders unter die Haut: Eine Mitarbeiterin postete in der App über ihr Hilfsprojekt, bei dem sie alte Brillenetuis sammelt und weitergibt. Der Post löste unter der Belegschaft große Begeisterung aus. Kolleg:innen boten Ihre Unterstützung an und sehen!wutscher entschied sich, das Projekt aktiv zu unterstützen. „Wir haben erst durch die App von dieser Initiative erfahren. Jetzt sponsern wir sie als Unternehmen. Für uns zeigt sich so Mitarbeiterbindung auf einem ganz neuen Level.“
Von WhatsApp zur datenschutzkonformen Lösung
Was früher ebenfalls ein Thema war: Vieles wurde über WhatsApp geregelt – etwa Dienstpläne, Infos, Team-Updates & Co.. Mit my!wutscher haben wir diese Grauzone geschlossen, denn jetzt gibt es eine klare, datenschutzkonforme Lösung. Und jede:r kann selbst entscheiden, wie sichtbar er oder sie sein möchte“, betont Hölzl.
Prämien für Interaktion in der Mitarbeiter-App
Auch der MITMACH-Booster zeigt Wirkung. Mit Likes, Kommentaren und geteilten Jobs sammeln Mitarbeitende Punkte, die sie gegen beliebte Prämien einlösen können: darunter Gutscheine, Kinokarten und Merchandise wie Hoodies, T-Shirts oder etwa Trinkflaschen der hauseigenen Marke FRITZ. Die Nachfrage sei sogar so hoch, dass sich das my!wutscher Team überlegt, einen eigenen Merch-Shop einzurichten.
Mitarbeitende werben Mitarbeitende
Besonders beliebt ist zudem die ins Leben gerufene „zusammen!wachsen“-Kampagne, bei der es für Mitarbeitende bis zu 1.000 € gibt, wenn ein von ihnen empfohlenes neues Teammitglied langfristig bleibt. Auch bei diesem Feature zeigt sich hohe Beteiligungsmotivation unter den Mitarbeitenden – ein echter „Winner“ im Recruiting.
Andere beliebte Features im Überblick
Chat & Push-Nachrichten: für schnelle Updates und Challenges
Newsfeed: Newsflash jeden Montag mit aktuellen Infos aus allen Abteilungen
Bibliothek: für wichtige Dokumente
Terminbuchung: für Fortbildungen und Freitags-Trainings
Kontaktverzeichnis: für ein Gesicht zu jedem Teammitglied über alle Standorte hinweg
Pinnwand: digitales Schwarzes Brett als Raum für Ideen, Austausch und Alltagsthemen
Mit Monitoring und Support zum Ziel
Janin Hölzl hebt insbesondere die Statistiken in der Mitarbeiter-App als sehr hilfreich hervor: „Ich sehe so auf einen Blick, wie die App genutzt wird – und kann das auch spontan in Besprechungen aufrufen, wenn die Info gebraucht wird.“ Auch der Support durch LOLYO sei bemerkenswert: „Es gibt immer jemanden, der sich kümmert. Das kannten wir von anderen Software-Anbietern nicht.“
Interne Kommunikation, die wirklich ankommt
„Die App bietet unseren Mitarbeitenden genau das, was sie brauchen. Daher ist die Zufriedenheit auch sehr hoch. Das zeigt auch die im Schnitt 15.233 monatlichen Mitarbeiter:innen-Interaktionen in der App“, fasst Janin Hölzl zusammen. Als die Mitarbeitenden eingeladen wurden, sich aktiv an der Weiterentwicklung der App zu beteiligen und Ideen beizusteuern, wurde deutlich, dass es Mitarbeitende gab, die vorher kein Smartphone hatten: „Sie haben sich dann extra ein Smartphone besorgt, um in der Mitarbeiter-App mitzumachen und nichts mehr zu verpassen.“
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